Technologie — Patentierte KI für professionelle Videoproduktion

Eigenentwicklung. Nicht zugekauft.

Die KI hinter APOS ist kein Open-Source-Framework mit Branding drüber. Robidia entwickelt und hält eigene Algorithmen — für Kameraverfolgung, Produktionssteuerung und Inhaltsquellen-Synchronisation. Mehrere dieser Kernalgorithmen sind durch Patente geschützt.

Das unterscheidet Robidia von Anbietern, die bestehende KI-Modelle in Broadcast-Workflows integrieren: Die Technologie ist auf die spezifischen Anforderungen von Live-Produktion ausgelegt — Latenz, Zuverlässigkeit, Broadcast-Kompatibilität.


Patentgeschützte Kernbereiche

Adaptive Kameraverfolgung

Echtzeit-Tracking von Sprechern in dynamischen Bildszenarien — ohne manuelle Kalibrierung pro Veranstaltung. Das System kompensiert Kamerabewegung, Bildschnitte und Positionswechsel automatisch.

Produktionssteuerungs-Logik

Situative Entscheidungsfindung für Bildwechsel, Kameraauswahl und Sendeabläufe. Der Unterschied zu regelbasierter Automation: APOS bewertet den aktuellen Produktionskontext, nicht einen vordefinierten Skript-Zustand.

Inhaltsquellen-Synchronisation

Parallele Verarbeitung mehrerer Kamera- und Audiofeeds mit minimalem Latenz-Overhead. Relevant für Live-Sendungen mit mehreren simultanen Perspektiven und Ton-Zuordnungen.


Technische Architektur

APOS ist in drei Schichten aufgebaut — jede unabhängig erweiterbar:

Inhaltserfassung Hardware-agnostisch über NDI, SDI und REST. Kameras, Teleprompter, Grafik-Systeme und Audio-Feeds werden über standardisierte Schnittstellen angebunden. Bestehende Studio-Hardware bleibt.

KI-Entscheidungslogik Der Kern: ein Entscheidungssystem, das pro Frame bewertet — Bildinformation, Skriptstatus, Produktionsregeln, Timing-Constraints. Kein Skript-Playback, echte Situationsanalyse.

Ausgabe Broadcast-Signal, Stream-Protokolle, Aufzeichnungs-Trigger — parallel und unabhängig steuerbar.

SchnittstelleVerwendung
REST-APISteuerung, Konfiguration, Status-Abfragen
WebSocketEchtzeit-Events und Monitoring
NDIIP-basierte Kamera-Anbindung
SDITraditionelle Broadcast-Infrastruktur

Im Regelbetrieb validiert

Algorithmen, die nur unter Laborbedingungen funktionieren, sind in der Broadcast-Welt wertlos. Robidia hat die Plattform von Anfang an unter realen Produktionsbedingungen entwickelt und validiert:

  • Autonome Newsroom-Produktion bei einem deutschen TV-Sender
  • Vollautomatische Vorlesungsaufzeichnung an einer Hochschule
  • Live-Event-Streaming für parallele Kongressveranstaltungen ohne Kamerateam

Jede Funktion ist im laufenden Betrieb entstanden — nicht nachträglich für Demo-Zwecke angepasst.


Unternehmenshintergrund

Robidia wurde 2019 in Köln gegründet. Die wissenschaftlichen Grundlagen für die Kernalgorithmen entstanden in Forschungsprojekten im Umfeld der RWTH Aachen — eines der führenden Ingenieur-Institute Europas. Dieser Ursprung prägt die technische Tiefe der Plattform.

Heute entwickelt Robidia als eigenständiges Unternehmen weiter: eigene Patente, eigenes Entwicklerteam, eigene Produktroadmap — mit dem Fokus darauf, Broadcast-Produktion wirtschaftlich neu zu definieren.

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